Galerie
Albin Stranig und Neuland

Mit Werken von Albin Stranig, Werner Berg, Leopold Birstinger, Alexander Silveri, Rudolf Szyszkowitz, Max Weiler und Karl Weiser

Eröffnung: Fr 18.04.2008 um 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 18.04. - 01.06.2008
Öffnungszeiten: DO - SO jeweils 16.00 bis 19.00 Uhr

Das Rabalderhaus Schwaz zeigt eine Retrospektive des Kapfenberger Malers, Grafikers und Bildhauers Albin Stranis zusammen mit Arbeiten seiner Malerfreunde. Anlass ist der 100. Geburtstag des Künstlers!

Durch Gegenüberstellung von Werken Albin Stranigs mit zeitgleich entstandenen Arbeiten Werner Bergs, Leopold Birstingers, Rudolf Szyszkowitz, Max Weilers und des Bildhauers Alexander Silveri werden die große Eigenart und Vielseitigkeit dieses Künstlers wie auch gemeinsame Wurzeln einer Künstlergeneration deutlich.
Albin Stranig wurde am 24.10.2008 in Kapfenberg geboren. Nach Vollendung der Bürgerschule kam Albin Stranig 1922 an die Kunstgewerbeschule nach Graz.

Mit Rudolf Szyszkowitz und Alexander Silveri fand Albin Stranig zum Bund Neuland. Naturverbundenheit, Wandern und insbesondere die Suche nach einem erneuerten Christentum waren die Ziele dieser Vereinigung.

1927 folgte Albin Stranig Rudolf Szyszkowitz nach Wien an die Akademie der bildenden Künste. In Wien fand er weitere Künstlerfreunde wie Werner Berg, Leopold Birstinger, Max Weiler und Karl Weiser.

Nach vielen Jahren als freischaffender Künstler erfolgte 1940 die Berufung Albin Stranigs zum Lehrer an die Grazer Kunstgewerbeschule.

1941 wurde Albin Stranig zum Kriegsdienst einberufen. Aufgrund einer nicht ausreichend therapierten schweren Mittelohrentzündung in der Kindheit, die vermutlich eine bleibende Gehörschädigung zurückließ, war Stranig frontuntauglich und wurde im Juli 1941 zur Zeichenstelle des Stabs versetzt. Nach Aufenthalten in vielen verschiedenen französischen Ortschaften, wo er immer noch als Kriegszeichner tätig war, wurde am 16.11.1944 ein mit deutschen Soldaten besetzter Transportlastwagen von einem französischen Panzer voll getroffen, unter denen sich vermutlich auch Albin Stranig befand.
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